Natürlich! (Auf beide Fragen :-).) Bis 1992/93 wäre das zwar eher die Ausnahme oder unüblich gewesen, aber spätestens seit Vizepräsident Al Gore Anfang 1993 die Initiative zur "National Information Infrastructure" ins Leben gerufen hat, haben sich auch die letzten "Backwoods Colleges" ans Internet gehängt. Alle Admission Offices sind per E-Mail erreichbar. Auch auf dem WWW bieten alle Unis Kontaktmöglichkeiten (siehe Fragen unter Gibt es weitere Informationsquellen auf dem/via Internet?).
Darüber hinaus besteht natürlich die Möglichkeit, direkten Kontakt mit amerikanischen Universitätsdozentinnen und -dozenten aufzunehmen. Dabei sollte man aber bereits VOR der Kontaktaufnahme gewisse Vorerkundungen anstellen, und NICHT (wiederhole NICHT!) einfach den nächstbesten Prof fragen, der zufällig das Fach lehrt, für das Ihr Euch interessiert. Ein gemeinsames Interesse sollte schon feststellbar sein (z.B. indem Ihr Euch vorher durch Fachzeitschriften oder Vorlesungsverzechnisse über Interessengebiete von Leuten informiert habt.)
Auch muß nach wie vor davon ausgegangen werden, daß in bestimmten Fächern Leute stärker auf dem Netz vertreten sind (Informatik (kaum zu glauben :-), Mathematik, E-Technik, Physik, sogar Sozialwissenschaften) als in anderen (Medizin, Jura, auch BWL).
Dazu existiert ein instruktiver, wenn auch älterer Artikel von Scott
Schmidler <schmid at rikers.CS.Berkeley.EDU> aus
soc.college.gradinfo, der im
Google Groups-Archiv gefunden werden kann:
From: schmid at rikers.CS.Berkeley.EDU (Scott Schmidler)
Newsgroups: soc.college.gradinfo
Subject: Re: E-mailing professors at other universities (good/bad)?
Date: 18 Jan 1995 08:39:17 GMT
Organization: University of California, Berkeley
Message-ID: <3fik3l$p51 at agate.berkeley.edu>